Berechnung der Zusätze
Wenn man sich hinsetzt und Produkte wie Vitamin B-Komplex oder ein Spurenelemente-Präparat genauer durchrechnet, wird man drauf kommen, das manche Nährstoffe stärker überdeckt sind als Andere.
Wichtig dabei zu wissen ist auch, dass man nie bei jedem Nährstoff extakt 100% drin hat. Das geht nicht. Es ist wichtig zu wissen, was eher kritische Werte sind und welche eher unverfänglich sind, wenn sie stärker überdeckt sind.
Nährstoffe, die im Körper gespeichert werden wie Vitamin A, D, Calcium/Phosphor, Jod versucht man (sehr) genau zu decken. Dabei ist Jod nochmal genauer als Vit A oder D. Bei den beiden erreicht man das sichere Maximum nicht. Soviel füttert man im Normalfall nicht.
Obacht nur beim Einsatz von Dorschlebertran oder Vitamin D-Tropfen. Die sind z.T hochdosiert und man ist dann schnell drüber. Daher immer die internationalen Einheiten im Auge haben.
Bei den B-Vitaminen muss man überlegen, auf was man Wert legt.
Ihr müsst euch tatsächlich eigentlich nur B1 und/oder B2 anschauen, wenn ihr die Ration so aufbaut wie im Skript beschrieben, da die anderen B-Vitamine über die Innereien ausreichend (weit über Bedarf im Normalfall) gedeckt sind.
Daher ist auch B12 kein Problem, das ist in der Leber (Zb Rinderleber) so viel enthalten, dass ihr bei der Aufteilung B12 auf jeden Fall gedeckt habt.
Daher orientieren wir uns da an B1 und B2, da das die beiden Vitamine sind, die am ehesten dann knapp werden 🙂
Bei den Spurenelementen sind ebenfalls viele auch in den Innereien enthalten, aber gegebenenfalls nicht ganz gedeckt. Daher ergänzt man hier nur ein bisschen zusätzlich, damit die Nährstoffversorgung sicher passt.
Ihr dürft nicht vergessen, dass alle diese Werte theoretische Werte sind.
Nicht alle 10kg Hunde haben denselben Bedarf, Bedarfswerte wurden irgendwann mal erhoben, die Nährwerte der Lebensmittel sind theoretische Werte. Da macht es einen großen Unterschied, ob es aus Massenproduktion oder aus dem eigenen Garten stammt. Man orientiert sich daran, darf aber nicht daran verzweifeln.
Mein Hund hat für 15kg einen sehr geringen Bedarf und ist relativ niedrig berechnet, andere 15kg Hunde bekommen das 1.5-fache zu fressen und können grad ihr Gewicht halten. Die Tiere sind sehr individuell und es ist ja auch schön, darauf eingehen zu können.
Beim Fertigfutter sind die Nährwerte z.T enorm überdeckt, da für den gesamten Bereich die Nährstoffdeckung passen muss. Wenn der 15kg Hund 600g braucht, bekommt er doppelt soviel ab, wie ein 15kg Hund der vielleicht nur 300g frisst. Er braucht aber evt auch viel mehr,da sein Grundumsatz höher ist.
Daher muss man immer schauen, wie es für den eigenen Hund am besten hinjaut 🥰
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