Herzlich Willkommen im Kurs
Ich freue mich sehr, dass Euch das Thema der grauen Schnauzen interessiert. Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr ein wenig über Euch erzählen würdet. Warum Ihr hier seid, ob Ihr aktuell eine weise Hundeseele an Eurer Seite habt usw.
In jedem Fall viel Freude am Kurs und ich freue mich auf Euer Feedback.
Liebe Grüße
Sonja
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Marina
20. Mai 2020 um 21:51Hallo ihr Lieben,
mein Name ist Marina und seit März 2015 begleiten mich 2 Chihuahuas aus dem Tierheim. Meine Hündin Lilly ist im Februar 10 Jahre alt geworden und ihr Partner Timmy 9 Jahre.
Zu den Beiden passt das Thema graue Schnauzen mehr als gut. 😉
Trotzdem lieben die Beiden ausgedehnte Spaziergänge und sie haben viel Freude über die Wiese zu flitzen:)Liebe Grüße
Marina mit Lilly und Timmy -
Claudia Hytra
20. Mai 2020 um 22:13Hallo, ich bin Claudia :-). Momentan habe ich keinen Hund. Es haben mich aber bis letztes Jahr zwei Belgische Schäferhunde begleitet. Da gab es Kira. Kira wurde 16,5 Jahre und halt mir alle Facetten des Alters gezeigt. Altersstarrsinn, Ignoranz und die üblichen Alterswehwehchen. Sie war ein sehr anstrengender Hund. Vor allem und jeden Angst und ihre Devise war, bevor ich eine drauf kriege, dann teile ich vorher aus. Anfassen? Nicht mit mir. Man war immer in Habachtstellung. Aber trotz aller ihrer Macken, war sie ein so liebenswerter Hund und hat mir soviel Liebe und Vertrauen entgegengebracht. Wenn ich morgens aufstand und sie lächelnd – wirklich lächelnd – vor meinem Bett stand oder ich von der Arbeit kam, wo sie sich schon einen halbe Stunde vor das Tor gelegt hat und auf mich gewartet hatte. Sie hat mir sehr viel beigebracht und ich durfte auch sehr viel von ihr lernen. Auch habe ich je älter sie wurde gemerkt, dass sie sich an Luna und mir orientierte um ihre Sicherheit zu haben. Und dann gab es noch Luna. Luna wurde 11,5 Jahre und verstarb an einem Tumor. Das war und ist immer noch sehr schwer für mich. Sie war eine Seele von einem Hund. Auch sie hatte nicht einen ganz so guten Start. Mit 3 Monaten war sie für 5 Tage auf der Intensivstation in der Tierklinik. Ich habe über 1 Jahr gebraucht, um ihr Vertrauen zu gewinnen und eine Bindung zu ihr aufzubauen. Es war eine sehr anstrengende Zeit und aber auch lehrreiche Zeit. Auch von ihr durfte ich sehr viel lernen. Trotz ihrer Erfahrungen, war sie allem friedlich und freundlich aufgeschlossen, aber zu Anfang immer reserviert. Aber wenn die streichelnde Hand kam, dann war das doch ganz nett 😉 Sie haben mein Leben mehr als bereichert und es war sehr schwer sie beide im letzten Jahr gehen zu lassen. Auf FB habe ich über einen Tierschutzverein einen Hund gesehen. Ich blieb hängen und irgendwie hat er sich in meine Gedanken geschlichen. Eigentlich wollte ich gar keinen Hund, war nicht soweit und trotzdem habe ich sein Schicksal verfolgt. Er ist 9 Jahre alt, saß sein halbes Leben im Shelter und er war schwarz. Im Januar habe ich eine Entscheidung getroffen und mich um ihn beworben. Nach allen Kontrollen und Vorgesprächen habe ich die Zusage bekommen. Eigentlich sollte er im März einziehen, aber aufgrund der momentanen Situation heißt es warten. Es war nicht geplant, dass der Hund aus Russland kommt, aber so ist es. Für mich war wichtig, dass er aus dem Tierschutz kommt. Ich habe mich bewusst für einen älteren Hund entschieden und wurde da auch schon etwas belächelt. Diesen Kurs möchte ich zum einen machen, um das lernen hier kennenzulernen. Zum anderen wird ja ein Senior einziehen. Zum anderen bin ich Ernährungsberater für Hunde am Anfang und möchte mich da weiterbilden. Lg Claudia
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Sonja Tschöpe
22. Mai 2020 um 13:36Hallo Ihr 2, wie schön, dass Ihr Euch vorgestellt habt und etwas über Euch erzählt habt. Das macht das Ganze doch direkt persönlicher.
Marina, Deine 2 sind ja im besten Alter. Die kleinen Hunde sind ja doch jene, die wesentlich älter werden können. Gestern haben wir aber auch wieder einen recht großen Hund gesehen, der 15 Jahre alt ist. Wow! Man merkte zwar das Alter sehr deutlich, aber dennoch war der Hund in sehr gutem Zustand. Und wenn große Hunde 15 Jahre alt werden, ist das wirklich eine Leistung.
Claudia, wie schön. Dann zieht eine weise Hundenase bald bei Dir ein. Ich freu mich mit Dir. Bei uns war kein Spanier geplant 😉 Aber dann saß nunmal Pipo im deutschen Tierheim durch Kooperation mit einem spanischen Tierheim. Und somit hab ich nun doch einen Hund aus dem Ausland. Du siehst – man steckt manchmal nicht drin. Es kommt, wie es kommen soll. Ab wann soll er denn zu Dir ziehen? Ist dazu schon etwas bekannt? Es soll sich ja bei uns alles etwas lockern was das Reisen betrifft.
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Claudia Hytra
22. Mai 2020 um 15:05Hallo Sonja, im Moment ist die Annahme von Juli / August. Aber genau kann man das noch nicht sagen.
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Marina
22. Mai 2020 um 20:11Ich hoffe auch, dass mich die Beiden noch lange begleiten werden. Ich finde im Moment sieht man “nur” am äußeren, dass sie nicht mehr die jüngsten sind (Graue Haare). Auch wenn sie oft für Welpen gehalten werden… aufgrund ihrer kleinen Größe. Sonst merkt man noch nichts.
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Sarah Schaukstat
23. Mai 2020 um 16:09Hallo,
Ich bin Sarah. Bobby begleitet mich nun schon 5 1/2 Jahre und wird bald 7.
Und ja, er ist bereits eine graue Schnauze 😂
Er ist ein sehr schwieriger, nervöser und oft panischer Hund. Er hat einige Erkrankungen im Gepäck: so ist vor ein paar Jahren eine Lungenfibrose festgestellt worden. Ausserdem kam er mit einem komplett „kaputten“ Magen-Darm-System bei mir an, weshalb ich nun seit ein paar Jahren sein Futter kochen muss und mit einigen Unverträglichkeiten zu kämpfen hab.
Nun steht noch eine Schilddrüsenunterfunktion im
Raum.
Auch wenn Bobby vielleicht noch nicht soooo alt ist, sehe ich in dennoch manchmal an und denke: Junge, Junge die Jahre haben dich gezeichnet…
Ich hoffe, hier noch ein paar Tipps zu bekommen und noch etwas besser auf die hoffentlich noch vielen weiteren Jahre vorbereitet zu sein 🙂 -
Sonja Tschöpe
23. Mai 2020 um 16:40Hallo Sarah,
was ist Bobby denn für eine Rasse bzw. wenn ein Mix, was steckt alles in ihm drin? Manche sind mit 7 ja dann auch schon “etwas älter”.
Selbstgekochtes ist für viele ältere Semester meist toll. Hast Du es Dir selbst zusammengestellt? Wenn die Schilddrüse eine Unterfunktion hat, hast Du den Jodanteil mal überprüft?
Man kann so toll Futter “pimpen”, egal ob man nun barft, kocht oder hochwertiges industrielles Futter füttert. Bei unserem Junghund ergänze ich so einiges, einfach um sein Wachstum und die Gesundheit zu unterstützen. Und genauso kann man auf die grauen Schnauzen auch eingehen.
VG Sonja
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Sarah Schaukstat
23. Mai 2020 um 18:54Hallo Sonja,
Bobby ist ein Labrador-Podenco-Mix. Ich habe damals von einer Tierheilpraktikerin und Ernährungsberatung einen Plan erstellen lassen, weil ich überfordert war. Scheinbar vertrug er kein einziges Futter. Jetzt ist es Gott sei dank gut. Anschließend habe ich noch selbst die Ausbildung zur Ernährungsberatung gemacht.
Sein Jodbedarf wird durch Jodetten gedeckt, Seealgenmehl verträgt er leider nicht.
Er bekommt einige Futterzutätze. Auch seine Lungenfibrose kann ich bisher gut alternativmedizinisch und mithilfe meiner Tierärztin sehr gut behandeln.
Er bekommt u.a. einen Vitamin-B-Komplex, Vitalpilze und und und…
Danke für deine schnelle Antwort! -
Sonja Tschöpe
24. Mai 2020 um 11:31Super Sarah, dann ist er ja bestens betreut. Ich hab so manche Hunde, bei denen denken die Besitzer sie kochen mal, fügen aber nix zu und wundern sich dann, wenn es zu Mangel kommt. Deshalb frage ich da immer nochmal freundlich nach.
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Christiane Rose
4. Juni 2020 um 18:00Hallo zusammen,
so, jetzt bin ich auch endlich hier eingetrudelt. Ich heiße Christiane und bin Tierhomöopathin, aber dieser Kurs hat mich vor allem privat wegen unserer “alten Dame” interessiert.
Bei uns lebt seit 7 Jahren eine Schäferhündin, die uns damals als “alter Hund” vermittelt wurde. Jetzt dürfte sie irgendwas zwischen 13 und 15 sein, hat schon lange die typischen Schäferhund-Baustellen (hochgradig ED, HD, Spondylarthrose), aber noch jede Menge Lebensfreude.
Sie wird vorwiegend homöopathisch behandelt, aber ich habe auch schon alle möglichen Kräuter, Pilze usw. eingesetzt.
Was mich vor allem interessiert, ist das “Management”, wenn irgendwann gar nichts mehr geht. Jeder wünscht sich natürlich, dass der Hund einfach irgendwann einschläft. Aber manche Tiere haben einen solchen Lebenswillen, dass sie noch lange nicht aufgeben, auch wenn sie nicht mehr laufen können, inkontinent sind und auch sonst nicht mehr viel funktioniert. Sollte es so kommen, dann hätte ich gerne ein paar Ideen an der Hand, wie ich sie am besten unterstützen kann.
Vor 3 Jahren landete dann noch ein Tibet-Terrier-Rüde bei uns, der angeblich 4 Jahre alt sein sollte. Beim Augenarzt stellte sich dann heraus, dass er eine Nukleosklerose (Linsenkernverdichtung in beiden Augen) hat, also zu dem Zeitpunkt mindestens 7 sein musste. Wenn da noch ein grauer Star hinzukommt, wird er wahrscheinlich irgendwann blind sein. Auch ein Thema, das hier hoffentlich angesprochen wird.
Ich habe gerade ziemlich viel um die Ohren, werde also vorerst nur sporadisch hier reingucken können. Ich freue mich aber sehr auf den Kurs und den Austausch!
Liebe Grüße
Christiane -
Sonja Tschöpe
5. Juni 2020 um 14:13Hallo Christiane,
ja, das Management ist nochmal ein ganz eigenes und großes Thema. Dabei stellt sich oft auch die Frage, was ist noch lebenswert und was nicht. Das via Distanz zu beurteilen ist immer sehr schwer und ich habe auch in verschiedenen Foren und Gruppen dazu eine unglaubliche Breite an Meinungen erlebt. Beim Gassigehen begegnet mir z.B. eine sehr alte Hündin, die mittlerweile Draußen den Rollstuhl braucht. Mit diesem peeeest sie aber superfix durch die Gegend und hat sichtlich Lebensfreude.
Im Skript habe ich für die gehandicapten grauen Schnauzen jetzt keine Lektion. Der Großteil meiner Oldies ist nämlich wirklich soweit fit, bis es eben dann ans Abschiednehmen / Sterbebegleitung gezielt geht. Aber wir können uns hier in der Community gerne in einem eigenen Beitrag dazu austauschen. Vielleicht hat der ein oder andere dazu ja auch noch Hinweise.
LG
sonja -
Doreen Hellfritz
18. November 2020 um 8:48Hallo Sonja.
Mein Name ist Doreen und bei uns lebt seit knapp 3 Jahren unser Odi, ein jetzt 7 Jahre alter OEB-Boxer-Mischling aus dem Tierschutz. Er ist ein sehr reaktiver Hund (lt. Angaben des Ordnungsamtes, das die Abgabe des Hundes ins Tierheim veranlasst hatte, kommt er ursprünglich aus der Hundekampfszene), hat eine Schilddrüsenproblematik, die aber gut eingestellt ist und halbjährlich kontrolliert wird. Leider müssen wir allein mit unserem Odi arbeiten, da alle Hundetrainer im näheren Umkreis (die sich bereit erklärt hatten, mit dem Hund zu “arbeiten”) meinen, dass solche Hunde nur durch eine harte Hand und aversive Methoden zur Räson gebracht werden können und dies unserem Odi so gar nicht hilft.
Aber nun zum Graubart – ja, den bekommt er langsam. Und ich hoffe, hier ein paar Tipps zu bekommen, wie wir mit dem ein oder anderen Alters-Problemchen und/oder -Wehwehchen umgehen können und unterstützen können.
Ich freue mich auf den Kurs.
Liebe Güße
Doreen -
Sonja Tschöpe
18. November 2020 um 8:55Hallo Doreen,
herzlich Willkommen in unserer Runde!
Ja – leider ist das bei vielen Trainern so eine Denkweise. Als ich mit Pipo bei einem sehr “sixx”-bekannten Welpentrainer war, der zufällig seine Station hier im Nachbarort hat, da habe ich 1 Stunde lang gelernt meinen Hund anzubrüllen. Ich musste zusehen, wie eine 1,5jährige Rhodesian Ridgeback Hündin ohne Selbstvertrauen noch weiter in die Knie gedrängt wurde.
Ich bin nach der “Schnupperstunde” nach Hause gefahren, habe erstmal geheult (denn es war schon die 2. Hundeschule, die für uns völlig ungeeignet war) und war völlig verzweifelt.Wir haben dann unsere jetzige Trainerin gefunden, die nach dem Prinzip der Räume freigeben Methode arbeitet. Ursula Lockenhöff hat dazu auch Bücher rausgegeben. Ich war bei Ursula in einem Webinar, was ich so ansprechend fand. Bestimmt nicht für alle Hunde geeignet, aber man muss echt seinen Trainer lange suchen.
Du wohnst leider nicht in meiner Nähe, sonst könnte ich Dir 2 Namen nennen, die ich wirklich toll finde und mit denen wir arbeiten. Meine Trainerin hat eine tolle Facebook-Gruppe, die offen für alle ist: Monika Rohde Hunde-achten.
Aber jetzt erstmal viel Spaß hier bei den grauen Schnauzen.
LG
Sonja -
Alexandra Tersluisen
5. Februar 2021 um 16:19Hallo Sonja,
ich hatte mich für diesen und einen weiteren Kurs entschieden, da ich hier mit einer 12 jährigen Terrier-Dame zusammen lebe 🙂 und natürlich versuche ihr das Leben so lange wie es geht so schön wie möglich zu machen.
Ich bin zur Zeit in der Ausbildung zur Ernährungsberaterin und möchte einfach gern zunächst einmal alle Bereiche für mich und Pia abdecken. Sie hat viele Unverträglichkeiten und seit neuestem sind die Nierenwerte nicht mehr optimal. Bedingt durch die Unverträglichkeiten sind Fertigfutter – egal welcher Art – hier nicht machbar. Also helfen nur Informationen und noch mehr Informationen. Evtl kann daraus ja auch etwas berufliches entstehen, die Zeit wird es zeigen.Ich freue mich schon sehr auf die Kurse. Ich hab auch tatsächlich noch ein oder zwei weiter Kurse gesehen die mich reizen 😉
Liebe Grüße
Alexandra
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