• Sonja Tschöpe

    29. Mai 2020 um 14:07 als Antwort auf: Video 1: Lektion2 Magenschoner

    Wenn danach was ist, dann Morosuppe und ggf. auch an Slippery Elm denken, ggf. auch an Heilmoor. Im Skript gibts dazu ja entsprechende Tipps und die gelten auch für diese Fälle.

    Die Verdauung unterstützen: Naja da sind wir wieder beim Thema Darmflora. Wenn ich weiß, welche Darmbakterien durcheinander sind, kann und sollte ich die aufbauen. Aber ich sollte es tunlichst vermeiden irgendwelche Darmbakterien durch entsprechende Produkte die es so gibt zu unterstützen, von denen ich ja nicht weiß, ob genau sie nun wichtig sind. Deshalb der Darmflora-Check, den manche Labore anbieten, wie z.B. Enterosan. Die blicken wirklich tief in die Darmflora und machen nicht nur – wie leider viele Tierärzte – einen Vorhanden Ja Nein Check.

    Morosuppe ist übrigens nur was für Bakterien, sprich bakterielle Magen-Darm-Infekte. Denn die lang gekochte Karotte hat eine antibakterielle Wirkung. Allerdings gebe ich sie echt stumpf bei allem, wenn es Durchfall gibt und ganz ehrlich: Sie hilft gut.

    Schonkost ist halt in diesen Fällen wichtig. Auch das man erstmal Leckereien weglässt oder mit Bedacht gibt.

  • Sonja Tschöpe

    29. Mai 2020 um 14:03 als Antwort auf: Lektion 4

    Hallo Claudia,

    ich barfe keine Welpen. Mir ist das zu heikel, weil man da durch das Wachstum auf sehr viel mehr achten muss, als beim Adulten Hund. Ich begleite auch keine Welpen oder Kitten in Sachen BARF. Hier fehlt mir die Erfahrung und ich wollte jetzt nicht mit unserem Junghund damit starten. Deshalb gebe ich sowas dann ab an Kollegen.

    Mir fehlt derzeit aber auch die Zeit für Futterzubereitung usw. BARF wird sicher für Pipo ein Thema, wenn er ausgewachsen ist und ich mehr Zeit habe. Dann werde ich ihm selbst Rezepte zubereiten und freu mich schon drauf. Denn es ist deutlich kostengünstiger zu barfen, als hochwertige Dose zu kaufen.

    VG
    Sonja

  • Sonja Tschöpe

    28. Mai 2020 um 10:38 als Antwort auf: Video 1: Lektion2 Magenschoner

    Hallo Marina,

    davon gehen wir aus, dass Du das tust. Ich wollte dich nirgends angreifen und ich glaube Claudia auch nicht. Man versucht zu analysieren und zu helfen und ich habe lediglich versucht zu sagen, was ich in meiner Praxis dann empfehle oder tue.

    Was letztlich die Halter (also Du aber auch die Teilnehmer des Kurses, die daraus ja ggf. mitlernen) machen, das ist natürlich ihnen überlassen. Ich schreibe nix vor, ich empfehle nur und erkläre warum.

    Es ist übrigens teilweise echt interessant: Wenn man selbst mal Völlerei hatte und dann Blähungen oder Durchfall, das ignoriert man. Aber wenn das liebe Tier was hat, dann sind wir sofort in Alarmbereitschaft. Das sehe ich bei mir selbst auch 😀 Dabei können die halt auch mal einen schlechten Tag in der Verdauung haben.

    VG
    Sonja

  • Sonja Tschöpe

    26. Mai 2020 um 9:56 als Antwort auf: Lektion 3

    Hallo Claudia,

    den Hinweis mit dem DoggyBed finde ich super. Danke! Da bin ich betriebsblind gewesen, denn irgendwie bin ich davon ausgegangen, dass jeder Hund sowas hat.

    Unserer hat 3 Betten unterschiedlicher Dicke. Und ich habe kürzlich im Baumarkt im Malerbereich Schaumstoffmatten gefunden, unterschiedlicher Dicke. Ich habe für Pipo, der mit 13 kg ja recht leicht ist, eine mit 5 cm Dicke geholt, die noch in eines der Hundebetten kommt, was nur einen dünnen Boden hat. Darauf liegt er wesentlich besser, bequemer.

    Ältere Hunde brauchen ja auch die Wärme, so macht es oft Sinn, wenn der Hund es mag, dass man eine Art “Nest” baut. Sprich wenn sich der Hund in das Hundebett legt, dass dies eine Umrandung hat, in die man sich kuscheln könnte und die auch etwas die Körperwärme zurückgibt. Oder aber eine Möglichkeit hat, dass man ggf. zeitweise eine Art Heizdecke mit minimaler Stufe positioniert.

    Erhöhte Ständer sind auch wichtig. Oder ein Tischchen nutzen und dort den Napf mit einer Gummierung außen am Boden positionieren. Alternativ kann man auch selbst aus Holz ein Tischchen in gewünschter Höhe zimmern und dann mit kleinen Holzlatten eine Art “Bremse” für den Napf, dass der nicht wegzuschieben ist.

    Danke Claudia, für die tollen Infos und Erfahrungswerte.

    LG
    Sonja

  • Sonja Tschöpe

    26. Mai 2020 um 9:47 als Antwort auf: Umsetzungsplan

    Hallo Claudia,

    du hast völlig Recht: Im ersten Step macht man langsam eine Futterumstellung – gerade bei Senioren, die ja zuvor ein völlig anderes Leben führten.

    Wenn er Arthrose hat, wird man um eine dauerhafte Gabe von einem Ergänzer nicht drumherum kommen.

    Gelenkkräuter – oder noch besser Kräuter im Napf finde ich bei Hunden toll. Mein Jungspund bekommt das auch hier und da und so macht mir das Gassi gehen auch noch mehr Spaß. Ich hatte hier den Kurs von Tanja mitgemacht Kräuter im Napf, in der sie einige tolle Kräuter vorstellt. Das nur als INfo an jene, die da noch gar keine wirkliche Kenntnisse haben. Giersch ist zum Beispiel so ein tolles Kraut, mit dem man für sich und den Hund ein tolles Pesto kreieren kann und dann in die Fütterung integriert.

    Man muss immer bei den Kuren überlegen, was hat eine besondere Rolle und wie kann ich ggf. mit einem Mittel oder einer Therapie mehrere Punkte abdecken, damit ich nicht mit Massen am Tier arbeite.

    Das ist teilweise gar nicht so einfach, weil es einfach eine Unmenge an Produkten auf dem Markt gibt.

    LG
    Sonja

  • Sonja Tschöpe

    26. Mai 2020 um 9:29 als Antwort auf: Video 1: Lektion2 Magenschoner

    Hallo Claudia,

    manche ältere Hunde vertragen Pansen oder aber auch Lunge nicht mehr so wirklich gut. Das muss man prüfen. Ich bin eh immer dafür, das halte ich in meiner Praxis auch so, dass man bei Symptomen immer die Ernährung genau durchleuchtet und auch die Leckereien. Darüber lassen sich z.T. Rückschlüsse ziehen.

    LG
    Sonja

  • Sonja Tschöpe

    24. Mai 2020 um 11:31 als Antwort auf: Herzlich Willkommen im Kurs

    Super Sarah, dann ist er ja bestens betreut. Ich hab so manche Hunde, bei denen denken die Besitzer sie kochen mal, fügen aber nix zu und wundern sich dann, wenn es zu Mangel kommt. Deshalb frage ich da immer nochmal freundlich nach.

  • Sonja Tschöpe

    24. Mai 2020 um 11:30 als Antwort auf: Video 1: Lektion2 Magenschoner

    Nur das ich es richtig verstehe:

    Beide hatten das nach der Entwurmung.
    Dann wäre das normal. Denn so eine Entwurmung ist schon eine echt heftige Chemiekeule – muss sie ja auch sein.

    Haben beide dann gleichzeitig Schleim auf dem Kot oder nur einer von beiden? Wenn das so selten auftritt, dann kann das alles sein. Dazu jetzt eine Empfehlung abzugeben finde ich schwer. Wären es meine Praxishunde, ich würde den Kot untersuchen lassen und ggf. dann gezielt Darmaufbau machen. Und natürlich checke ich die Ernährung und dann den Ablauf, was war bevor der Schleim und das Bauchweh kam, um so der Ursache auf die Spur zu kommen.

  • Sonja Tschöpe

    23. Mai 2020 um 16:40 als Antwort auf: Herzlich Willkommen im Kurs

    Hallo Sarah,

    was ist Bobby denn für eine Rasse bzw. wenn ein Mix, was steckt alles in ihm drin? Manche sind mit 7 ja dann auch schon “etwas älter”.

    Selbstgekochtes ist für viele ältere Semester meist toll. Hast Du es Dir selbst zusammengestellt? Wenn die Schilddrüse eine Unterfunktion hat, hast Du den Jodanteil mal überprüft?

    Man kann so toll Futter “pimpen”, egal ob man nun barft, kocht oder hochwertiges industrielles Futter füttert. Bei unserem Junghund ergänze ich so einiges, einfach um sein Wachstum und die Gesundheit zu unterstützen. Und genauso kann man auf die grauen Schnauzen auch eingehen.

    VG Sonja

  • Sonja Tschöpe

    23. Mai 2020 um 16:35 als Antwort auf: Video 1: Lektion2 Magenschoner

    Hallo Marina,

    haben beide es gleichzeitig? Das finde ich eher untypisch. Wenn beide Hunde es zeitgleich zeigen und zeitgleich der Spuk vorbei ist, würde ich schon die Ursache in der Fütterung bzw. der Ergänzung (Leckereien etc.) suchen, die es an dem Tag gab.

    Ausschließen, ob es nicht doch vom Hauptfutter kommt, kann ich nicht, da ich nicht weiß, was Du fütterst.

    Manche Hunde haben mit getrockneten Innereien Probleme. Dann kann es zu Blähungen und Weichkot führen.

    Hast Du denn den Kot mal tiefer untersuchen lassen? Wenn das nämlich häufiger vorkommt, kann wirklich ein Problem in der Darmflora dahinterstecken. Regelmäßig Schleim im Kot ist eher nichts normales.
    Die Schleimproduktion des Darmes ist etwas, was beim Kotabgang helfen soll. Wenn der Darm das Gefühl hat, da ist etwas verstopft, dann hilft er sich damit quasi weiter.

    Die Ulmenrinde kann man ausprobieren, wobei ich mich wirklich frage, ob wirklich der Magen das Problem ist oder nicht eher der Darm. Dass letzterer Geräusche macht, sich “entladen” mag und das eben nach der langen Nacht dann frühmorgens.

    Liebe Grüße
    Sonja

  • Sonja Tschöpe

    22. Mai 2020 um 16:20 als Antwort auf: Herzlich Willkommen im Kurs

    Da brauchst Du ja wirklich noch etwas Geduld. Oje, Du Arme.

  • Sonja Tschöpe

    22. Mai 2020 um 13:36 als Antwort auf: Herzlich Willkommen im Kurs

    Hallo Ihr 2, wie schön, dass Ihr Euch vorgestellt habt und etwas über Euch erzählt habt. Das macht das Ganze doch direkt persönlicher.

    Marina, Deine 2 sind ja im besten Alter. Die kleinen Hunde sind ja doch jene, die wesentlich älter werden können. Gestern haben wir aber auch wieder einen recht großen Hund gesehen, der 15 Jahre alt ist. Wow! Man merkte zwar das Alter sehr deutlich, aber dennoch war der Hund in sehr gutem Zustand. Und wenn große Hunde 15 Jahre alt werden, ist das wirklich eine Leistung.

    Claudia, wie schön. Dann zieht eine weise Hundenase bald bei Dir ein. Ich freu mich mit Dir. Bei uns war kein Spanier geplant 😉 Aber dann saß nunmal Pipo im deutschen Tierheim durch Kooperation mit einem spanischen Tierheim. Und somit hab ich nun doch einen Hund aus dem Ausland. Du siehst – man steckt manchmal nicht drin. Es kommt, wie es kommen soll. Ab wann soll er denn zu Dir ziehen? Ist dazu schon etwas bekannt? Es soll sich ja bei uns alles etwas lockern was das Reisen betrifft.

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