Sonja Tschöpe
-
Liebe Alex,
war Pia nüchtern bei der Blutuntersuchung. Das ist immer wichtig, um einfach verlässliche Werte zu haben. Ich lasse für Nierenwerte i.d.R. 8 -12 Std. die Hunde (auch Katzen) nüchtern sein.
Und ich finde es super, dass die neue TA das gemacht hat. Das ist sehr selten. Finde ich spitze. Gerade bei alten Tieren sollte man 1 x pro Jahr ein Geriatrie-Blutbild machen, bei dem man dann sehr viele Werte beobachten kann.
Die Ernährung spielt bei den Nieren eine sehr große Rolle. Darüber kann man vieles steuern und ja, man kann auch mit gewissen Zusätzen die Nierenleistung ankurbeln, so dass u.U. der nächste Blutbefund etwas besser sein könnte. Das heißt zwar nicht, dass Nieren repariert worden wären. Aber ein Blutbild ist einfach ein Tageswert, eine Momentaufnahme. Und wenn es keine Insuffizienz ist, dann hat an dem Tag bei Pia einfach das Blut einen schlechten Tag gehabt (so würde es mein Tierarzt betiteln).
LG
Sonja -
Der erste Napftalk war ein super schöner Talk von Vanessa und den Teilnehmern. Wir sind dran die Aufzeichnung für die Veröffentlichung auch hier in der Academy aufzubereiten. Ihr werdet informiert, sobald diese fertig ist.
-
Herzlich Willkommen Alexandra und Pia,
das ist aber auch ein schöner, außergewöhnlicher Hundename “Pia”. Gefällt mir.Magst Du mal sagen wie die Nierenwerte aktuell sind? Dann kann man das Stadium besser einschätzen, in das man Nierenerkrankungen einteilen kann. Gerade bei älteren Tieren kann es ja doch zur eingeschränkten Nierenfunktion kommen. Vieles kann man über die Ernährung und eine gewisse Begleitung tun, hängt aber eben vom Stadium ab.
Was genau für ein Terrier ist denn Pia, denn wenn sie ein kleinerer Jack Russel z.B. wäre, wären 12 Jahre ja auch noch “kein” Alter 🙂Ich freu mich, dass Du und Pia von mir etwas dazulernen möchtet und hoffe, der Kurs hilft Dir da einen kleinen Einblick zu bekommen. Stell gerne Fragen, wenn irgendwas unklar wäre.
LG
Sonja -
Hallo Zusammen,
ist diese einführende Lektion klar gewesen oder habt Ihr dazu Fragen?
LG
Sonja -
Hallo Isabelle,
ich bin ein Verfechter des: Füttern von mindestens 3 Herstellern und 3-4 Tierarten daraus. So kann man guten Gewissens füttern, dass man hoffentlich weder Mängel, noch Überversorgung riskiert. Zudem lerne ich so Futter auch kennen. D.h. ich stehe wirklich oft im Zoofachgeschäft (Futterhaus hat hier echt ein tolles Sortiment mittlerweile) und lese da teilweise mal wieder mir neue Hersteller.
Ich habe hier bei Pipo MjamMjam, Müllers Naturhof (das gibts sogar bei Netto Discount), Just4dogs, Leyen Futter, Wildes Land und Granata Pet gefüttert und immer mal eine Testdose von anderen hochwertigen Zusammensetzungen mitgenommen. Wobei ich da gestehen muss: Ich prüfe primär die Zusammensetzung von Fleisch, Innereien usw. Weniger checke ich jetzt da die intensiv die ernährungsphysiologische Zusammensetzung.
Und das Futter wurde dann gepimpt mit etwas, das ggf. in dem Futter fehlte oder von dem ich das Gefühl hatte, dass Pipo es JUST IN TIME gut tun würde, wie z.B. im Sommer gab es öfter mal Bierhefe und Kokosflocken rein (Zeckenprophylaxe – primär für mein eigenes Ego, denn ob das wirklich hilft ist wieder ne andere Sache) oder Öle, die wieder mal fehlten (oft ist tierisches Öl in Dosen nicht großartig vertreten) usw.
LG
Sonja -
Ihr Lieben,
Ute und ich haben eine kleine Einführung Deklaration verfasst. Wenn Ihr in den Kurs hier in der Academy geht, müsstet Ihr nun rechts den Punkt EINFÜHRUNG sehen können, nach der Begrüßung. Es ist wie eine eigene Lektion eingestellt, nur das sie eben EINFÜHRUNG heißt. Dort gibt es auch einen Dowload.
LG
Sonja und Ute -
Sonja Tschöpe
9. Dezember 2020 um 11:28 als Antwort auf: Teilbarfen mit Trockenfutter und frischem FleischHallo Anke,
danke für das PDF. Immerhin notiert er dann ja doch so einiges.
Das mit längeren Reisen/Abwesenheiten und BARFEN stellt viele auf ein Problem. Ich weiß nicht wo Du in Spanien bist (Festland?), da kann das wirklich problematisch sein. Auf Mallorca hätte ich jetzt nen guten BARF-Laden für Dich. Unsere Dozentenkollegin Doris Rämisch ist dort vor Ort und hat leider coronabedingt nur noch 1 Laden auf der Insel.
Ja, Dose ist viel Müll. Schlussendlich ist aber die Kost (Nassfutter oder BARF/Selbstkochen) gesünder. Das ist jetzt aber auch ein anderes Kursthema sich über hochwertige Kost zu unterhalten 😉 Fakt ist ja, dass Du Gründe hast, warum Du lieber dann Trockenfutter geben magst.
Ich kann Dir da ehrlich gesagt kein Gutes empfehlen. Vielleicht hat Ute da einen Tipp.
Wenn Du aber barfst, dann verfolgst Du über das BARFEN ja die Bedarfsgerechte Fütterung. Sprich wenn Du den BARF-Plan erstellst, dann liegt nahe, dass Du Dich mit den Bedarfswerten für Deinen Hund auskennst, Dich damit befasst. Wenn ich mit “Rohmaterial” spielen kann, wie das beim BARF-Plan der Fall ist (ich kann mir das Fleisch, die Zusätze usw. für mein Tier, seine Aktivität, sein Alter, sein Gewicht zusammenstellen), dann kann ich Bedarfswerte ermitteln.
Wenn ich aber eine Fertigtüte habe, dann funktioniert das einfach nicht. Ich kann hier vielleicht mal einzelne Faktoren querchecken, aber das hat nichts mit “decke ich den Bedarf” zu tun.
“Das ist aber doch kacke!” Ja, wenn Du das denkst, kann ich das absolut verstehen.
Ich plaudere jetzt mal aus dem Nähkästchen meiner Ausbildung bei Ute. Ich weiß gar nicht ob ich das Ute je erzählt habe. Ich bin kein Rechenfreund, war in Mathe immer schlecht. Aber am Ende der Ausbildung bei Ute, da war ich glaube ich eine der Teilnehmer, die wahnsinnig wurde beim Gedanken daran, dass ich nicht aufs iTüpfelchen den Bedarf und zwar wertgenau errechnet bekomme. Das heißt je mehr Leber umso höher Vitamin A. Jetzt hatte ich aber Leber genauso prozentual in die BARF-Ration gepackt, wie notwendig, und dennoch spuckte mir mein Rechner eine gewisse (völlig im Rahmen befindliche) Überversorgung aus. Ich persönlich ging von 100 % aus. Das muss man doch irgendwie erreichen können, wenn man schon alles richtig macht und rechnet. Und das nervte mich unendlich. Davon musste ich mich erstmal lösen und das hat lange gedauert.Doch schlussendlich geht das nicht! Wir sind Lebewesen. Wir sind keine auf 100% ausrechenbare Menschen oder Tiere. Bei uns Menschen ist es doch nichts anderes. Wir machen ein Brimborium um das Ermitteln von Bedarfswerten beim Tier, doch wie ernähren wir uns selbst? Rechnen wir da auch jedes Salatblatt aus, jeden Nährstoff? Nö!
Wir versuchen uns abwechslungsreich und gesund zu ernähren. Und darum gehts in diesem Kurs. Wir vermitteln, wie man die hoffentlich hochwertige Fertigfutterkost pimpen kann. Wann macht z.B. ein Fischöl Sinn, wann besser nicht. Wann sollte man vielleicht kein Fisch noch separat zufügen und wann ggf. auch die übrig gebliebenen Nudeln oder Kartoffeln lassen.
LG
Sonja -
Sonja Tschöpe
8. Dezember 2020 um 13:24 als Antwort auf: Teilbarfen mit Trockenfutter und frischem FleischHallo Anke,
was hast Du denn für eine Hündin? Rasse und Gewicht?
Du hattest mir gemailt, sie wird von einer Ernährungsberaterin betreut. Stammt diese Zusammensetzung so von ihr? Ich möchte hier nämlich ungern mich da einmischen, denn wenn da jemand als Berater an Board ist, dann sollte man Rücksprache mit der Beraterin halten.
Generell möchte ich aber notieren, wie ich es handhabe, bei so jungen Hunden. Ich finde eine zweimal tägliche Fütterung eher ungut. Hier teilt man eigentlich auf 3-4 kleine Mahlzeiten am Tag auf und kann diese Anzahl dann im adulten Alter verringern. Unser Jungspund ist nun 14 Monate alt und bekommt immernoch 3 x täglich Mahlzeiten, wobei die Mittagskost schon etwas geringer ausfällt.
Von Trockenfutter, insbesondere Josera, bin ich überhaupt nicht begeistert. Mir gefällt auch der Inhalt nicht. Doch das Etikett zu analysieren sprengt diesen Kurs. Das ist leider kein Thema des Kurses hier, wie man Etiketten von Tierfutter liest.
Ich bin – muss ich aber auch sagen – überhaupt kein Trockenfutterfreund. Aus meiner Sicht gibt es bestimmt bessere Anbieter, als Josera, aber es ist und bleibt einfach ein Trockenfutter. Und was man wissen muss:Selbst wenn Hersteller notieren, es wäre nichts künstliches drin, auch keine Konservierungsstoffe -> sie müssen nur notieren, was sie selbst zufügen! Und das ist für mich Augenwischerei. Trockenbestandteile müssen irgendwie konserviert werden, um lange haltbar gemacht zu werden.
Was mir bei Josera auch fehlt sind die Ernährungsphysiologische Zusatzstoffe. Das ist das, was Ute auch bei Isabelle notiert hat. Wir wissen zwar, woraus besteht “die Kugel”, aber nicht was ist sonst alles drin. Ich hab das gerade auf der Seite vom Anbieter leider auch nicht gesehen. Anke, ist denn auf dem Etikett dazu eine Angabe? Könntest Du die hier einstellen?
Ansonsten auch gerne bei Isabelle mal lesen, was Ute dort notiert hat. Daraus geht sehr schön hervor, worauf man achten sollte.
VG
Sonja -
Gerne. Gebt mir bitte ein paar Tage Zeit. Ich stell etwas zusammen und würde das dann auch hier über die Academy zur Verfügung stellen.
-
Hallo Jürgen,
ich glaube viele BARFER kennen das Kapazitätsproblem der Kühlung. Bei uns läuft es ähnlich. Früher hatte unsere Katze 1/3 der Kühltruhe, denn ich hab bedingt durch die Liefermengen immer sehr viel einkaufen müssen. Zu viel, was Mischu zeitnah überhaupt hätte fressen können.
Bei unserem Hund wäre die Menge aber nun zu wenig, sprich hier bräuchte ich mindestens 3/4 der Kühltruhe nur für ihn und da macht bei uns der Herr im Haus nicht mit 😀Wir machen also auch einen Mix aus hochwertiger Dose und BARF.
Was Du natürlich dann bedenken musst: Nassfutter hat ja bereits einen z.T. auch etwas höheren Anteil an Supplementen, der den Bedarf eines jeden Hundes, dass das Futter zu sich nimmt, decken muss/soll. Es kann, je nachdem wie oft Du zwischendrin Dose fütterst, u.U. eine kleine Überversorgung von etwas sein. Deshalb sollte man hier nicht zu oft wechseln oder zu lange.
Und was man auch prüfen muss: Wie viel Pflanzliches steckt schon in der Dose. Denn wenn die Dose bereits bei 70:30 Tierisch zu Pflanzlich liegt, dann würdest Du den Wert weiter verändern, wenn Du noch Gemüse und Obst zufügst. Ein paar Beeren machen jetzt “das Kraut nicht fett”, wie man so schön sagt. Aber wenn man z.B. nun deutlich mehr zufügt, verschiebt sich der Anteil zu Lasten des Fleischgehalts bzw. Tierischen Anteils. Das muss man wissen und ggf. berücksichtigen.
VG
Sonja -
Hallo Ihr 2,
danke für Eure Vorstellung.
Isabelle, die Worksheets sind freiwillig. Die könnt Ihr gerne hochladen oder eröffnet einfach einen Beitrag hier im Forum und schreibt da Eure Antworten rein. Wer aber dazu keine Zeit hat, macht sie einfach für sich. Es geht uns in erster Linie darum, dass man sich klare Gedanken macht und für sich herausfindet, was man eigentlich “pimpen” mag.
BARF ist bei manchen Hunden wirklich ein Thema. Wobei ich da feststelle, dass mancher Hund dann einfach ne Fleischsorte nicht mag oder die Zusammensetzung an sich. Dass ein Hund darauf gar nicht abfährt, das erlebe ich selten bis gar nicht. Die, die bei mir landen hatten dann meist eine ausbaufähige Zusammensetzung. Aber es ist einfach ein Zeitthema. Wenn man 2 x pro Tag füttert, könnte man barfen. Wenn man 3 x täglich etwas anbietet, dann ist BARF so eine Sache, denn gerade das Mitnehmen….. Da wäre die Frage ob man dann nicht das BARF kocht und so mitnimmt……
Oder klaro, auf FeFu wieder zurückgehen. Barf roh und Fefu würde ich jedoch nicht kombinieren. Denn das kann für die Verdauung belastend sein.LG
Sonja -
Gerne Ursula.
-
Hallo Doreen,
herzlich Willkommen in unserer Runde!
Ja – leider ist das bei vielen Trainern so eine Denkweise. Als ich mit Pipo bei einem sehr “sixx”-bekannten Welpentrainer war, der zufällig seine Station hier im Nachbarort hat, da habe ich 1 Stunde lang gelernt meinen Hund anzubrüllen. Ich musste zusehen, wie eine 1,5jährige Rhodesian Ridgeback Hündin ohne Selbstvertrauen noch weiter in die Knie gedrängt wurde.
Ich bin nach der “Schnupperstunde” nach Hause gefahren, habe erstmal geheult (denn es war schon die 2. Hundeschule, die für uns völlig ungeeignet war) und war völlig verzweifelt.Wir haben dann unsere jetzige Trainerin gefunden, die nach dem Prinzip der Räume freigeben Methode arbeitet. Ursula Lockenhöff hat dazu auch Bücher rausgegeben. Ich war bei Ursula in einem Webinar, was ich so ansprechend fand. Bestimmt nicht für alle Hunde geeignet, aber man muss echt seinen Trainer lange suchen.
Du wohnst leider nicht in meiner Nähe, sonst könnte ich Dir 2 Namen nennen, die ich wirklich toll finde und mit denen wir arbeiten. Meine Trainerin hat eine tolle Facebook-Gruppe, die offen für alle ist: Monika Rohde Hunde-achten.
Aber jetzt erstmal viel Spaß hier bei den grauen Schnauzen.
LG
Sonja -
Liebe Ursula,
wie süß von Deinem Rudel, dass sie da sogar dabei sein wollen. Ich glaube aber das liegt primär an Dir. Denn sie merken, Du bildest Dich weiter und wollen das unterstützen.
Herzlichen Dank für das schöne Feedback.LG
Sonja -
Hallo Christiane,
ja, das Management ist nochmal ein ganz eigenes und großes Thema. Dabei stellt sich oft auch die Frage, was ist noch lebenswert und was nicht. Das via Distanz zu beurteilen ist immer sehr schwer und ich habe auch in verschiedenen Foren und Gruppen dazu eine unglaubliche Breite an Meinungen erlebt. Beim Gassigehen begegnet mir z.B. eine sehr alte Hündin, die mittlerweile Draußen den Rollstuhl braucht. Mit diesem peeeest sie aber superfix durch die Gegend und hat sichtlich Lebensfreude.
Im Skript habe ich für die gehandicapten grauen Schnauzen jetzt keine Lektion. Der Großteil meiner Oldies ist nämlich wirklich soweit fit, bis es eben dann ans Abschiednehmen / Sterbebegleitung gezielt geht. Aber wir können uns hier in der Community gerne in einem eigenen Beitrag dazu austauschen. Vielleicht hat der ein oder andere dazu ja auch noch Hinweise.
LG
sonja
tw-Community
Sonja Tschöpe
sonja-tschoepe